Die Nachfrage nach Associates sinkt und dennoch erhöhen Kanzleien ihre Einstiegsgehälter. Was paradox wirkt, folgt einem Senioritätsprinzip.
Das Angebot an Nachwuchsjuristen ist auf konstant hohem Niveau, wohingegen die Nachfrage seitens der Kanzleien stetig sinkt. Auf dem Arbeitsmarkt würde man daher alles andere als neue Rekordgehälter erwarten. Tatsächlich erhöhen Kanzleien jedoch die Einstiegsgehälter, allerdings ohne die Budgets dafür anzutasten. Das ist möglich, indem der einzelne ein größeres Stück vom gleichgroß gebliebenen Kuchen bekommt. Dass auch altgediente einen Nachschlag erhalten, ist kein Idealismus, sondern Kalkül: Die Nachfrage nach Seniorität ist groß und das Angebot begrenzt.
Steigende Einstiegsgehälter sind die Folge der großen Nachfrage nach erfahrenen Juristen.
Quellen:
https://www.nonbillable.co.uk/news/baker-mckenzie-nq-pay-150k
https://www.azur-online.de/gehalt/quinn-emanuel-knackt-die-200-000-euro-marke
https://www.thelawyer.com/quinn-pause-associate-growth-2026
https://www.azur-online.de/beruf-karriere/katzenjammer
https://www.azur-online.de/beruf-karriere/top-einsteller-ziehen-die-handbremse
