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Employer Branding statt Etikettenschwindel

Längst treten auf Karrieremessen nicht nur Kandidaten in weißen Sneakern auf. Auch Kanzleien senden mit diesem modischen Statement das Signal, moderne Arbeitgeber zu sein – manche sind es jedoch nicht.

Manch konservative Kanzlei täuscht mit weißen Sneakern darüber hinweg, dass die eigentliche Unternehmenskultur lediglich weiße Hemdkragen vorsieht. Das verdeutlicht ein verbreitetes Missverständnis von Employer Branding: dass es nur darum gehe, sich so darzustellen, wie man wahrgenommen werden möchte. Wenn Arbeitgeber lediglich vorgeben etwas zu sein, was sie tatsächlich nicht sind, betreiben sie Etikettenschwindel statt EmployerBranding.

Die trügerische Selbstdarstellung geht zulasten der Glaubwürdigkeit. Dabei ist Bewerbern eines noch wichtiger als Dresscode & Co.: Authentizität.